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ETFs & Passives Investieren

ETF-Auswahl 2025: 7 Kriterien, die jeder Anleger kennen sollte

Viktor KaiAktualisiert am 2. September 2025
Viktor Kai
25.08.2025

Jeder von uns sucht nach der idealen Möglichkeit, sein Geld sicher und gleichzeitig renditestark anzulegen. In einer Welt voller Investmentmöglichkeiten ist das gar nicht so einfach. Für viele Anleger stellen Exchange Traded Funds (ETFs) ein vielversprechendes Instrument dar, das Rendite, Kosteneffizienz und Sicherheit vereint. Doch die schiere Auswahl an ETFs, Anbietern wie iShares oder Xtrackers, und Brokern wie Trade Republic oder Smartbroker kann überwältigend sein. Einen passenden ETF zu finden, der genau zu den eigenen Zielen passt, ist entscheidend, da Fehler die Wertentwicklung des Portfolios erheblich beeinträchtigen können.

Um im Jahr 2025 die richtigen Entscheidungen zu treffen und die besten ETFs zu identifizieren, ist es essenziell, sich an bewährten Kriterien zu orientieren. Experten empfehlen, neben bekannten Indizes wie dem MSCI World oder dem S&P 500, auch auf Handelskosten, steuerliche Rahmenbedingungen und ökologische Aspekte zu achten. Dieser Leitfaden beleuchtet die sieben wichtigsten Auswahlkriterien, die Anlegern helfen, ETFs objektiv zu vergleichen und die optimale Wahl für ihre Geldanlage zu treffen.

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1. Den passenden Index für die eigene Anlagestrategie finden

Die Wertentwicklung eines ETF wird maßgeblich durch den zugrunde liegenden Index bestimmt. ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, die einen bestimmten Aktienindex oder Rentenindex möglichst exakt nachbilden. Hierzu zählen populäre Indizes wie der MSCI World, FTSE All-World oder S&P 500.

Globale Indizes bieten eine breite Diversifikation über verschiedene Länder hinweg, während regionale Indizes wie der EURO STOXX® Banks oder Emerging Markets Indizes gezieltere Schwerpunkte erlauben. Thematische Indizes, beispielsweise im Bereich Clean Energy, eröffnen den Zugang zu Zukunftstrends, bergen jedoch auch konzentrierte Risiken.

Bei der Indexauswahl sollte auf Diversifikation und Gewichtung geachtet werden. Viele Welt-Indizes weisen eine hohe USA-Lastigkeit auf, im MSCI World liegt diese beispielsweise bei über 70 Prozent. Eine strategische Kombination aus Developed und Emerging Markets kann eine umfassendere globale Abdeckung gewährleisten. Es ist ebenso wichtig zu prüfen, ob der Index nach Marktkapitalisierung, BIP oder gleichgewichtet berechnet wird, da dies die potenziellen Chancen und Risiken des Investments erheblich beeinflusst.

Ein praktischer Ansatz ist es, mit etablierten Kern-Indizes zu beginnen und das Portfolio bei Bedarf um Themen-, Anleihen- oder Geldmarkt-ETFs zu ergänzen. So lässt sich schrittweise ein diversifiziertes Portfolio aufbauen, das den individuellen Anlagezielen entspricht.

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2. Replikationsmethode und ihre Implikationen verstehen

ETFs nutzen unterschiedliche Methoden, um ihren Index nachzubilden. Dies wird als Replikation bezeichnet. Es gibt zwei Hauptansätze: physische Replikation und synthetische Replikation.

  • Physische Replikation: Hierbei kauft der Fondsmanager die tatsächlichen Aktien oder Anleihen, die im zugrunde liegenden Index enthalten sind. Man unterscheidet zwischen:
    • Volle Replikation (Full Replication): Alle Wertpapiere des Index werden im exakten Verhältnis gehalten. Dies bietet hohe Transparenz, kann aber bei sehr breiten oder illiquiden Indizes teuer und aufwendig sein.
    • Sampling (Optimized Sampling): Der Fonds kauft nur eine Auswahl der wichtigsten Wertpapiere des Index, um die Kosten zu senken, während er versucht, die Wertentwicklung des Index möglichst genau nachzubilden. Dies wird oft bei Fonds mit einer sehr großen Anzahl von Titeln angewendet.
  • Synthetische Replikation: Bei dieser Methode erwirbt der ETF die Wertpapiere des Index nicht direkt. Stattdessen bildet er die Wertentwicklung des Index über Swap-Geschäfte mit einer Bank nach. Der Fonds hält einen Korb von Wertpapieren, die nicht unbedingt zum Index gehören müssen, und tauscht die Rendite dieses Korbes mit der Bank gegen die Indexrendite aus. Synthetische ETFs können Vorteile bei illiquiden oder schwer zugänglichen Märkten bieten, wie es bei einigen Emerging Markets ETFs der Fall ist. Sie gehen jedoch mit einem begrenzten Kontrahentenrisiko einher, das in der EU durch die UCITS-Regulierung abgesichert ist. Diese Regulierung begrenzt das Kontrahentenrisiko auf maximal 10 Prozent des Fondsvermögens.

 

Bei der Auswahl eines ETF ist es ratsam, im ETF-Finder oder in den Fondsinformationen nachzusehen, welche Methode von der Fondsgesellschaft verwendet wird. Auch wenn synthetische Varianten ein Kontrahentenrisiko aufweisen, sind diese Risiken in der EU durch strikte Obergrenzen und Sicherheitsmechanismen stark minimiert.

3. Kosten vergleichen: TER und Tracking-Differenz

Wenn es darum geht, ETFs zu kaufen und die langfristige Rendite zu maximieren, spielen die Kosten eine zentrale Rolle. Die offensichtlichste Kennzahl ist die Gesamtkostenquote (TER). Diese bildet jedoch nicht alle anfallenden Kosten ab.

Ein noch präziserer Indikator für die tatsächlichen Kosten und die Effizienz eines ETF ist die Tracking-Differenz. Diese Kennzahl misst den tatsächlichen Unterschied zwischen der Rendite des ETF und der Rendite seines zugrunde liegenden Index. Während Top-ETFs wie der iShares Core MSCI World UCITS ETF TERs von 0,1 Prozent oder weniger aufweisen, zeigen Langzeitvergleiche, dass neben niedrigen Kosten auch eine effiziente Indexnachbildung entscheidend ist.

Versteckte Kosten können durch Transaktionskosten innerhalb des Fonds, Spreads (die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis einer Aktie), Steuern oder Swap-Gebühren bei synthetischen ETFs entstehen. Die Tracking-Differenz ist objektiv, da sie all diese Faktoren berücksichtigt und aufzeigt, wie viel ein ETF im Vergleich zum Index tatsächlich bringt oder verliert.

Bei der Kostenanalyse empfiehlt sich folgende Checkliste:

  • Vergleich der TER und Tracking-Differenz auf spezialisierten Plattformen wie justETF oder finanzen.net. So lässt sich ein umfassender Überblick über die Kostenstruktur gewinnen.
  • Vermeiden von ETFs, bei denen auffällige Abweichungen zwischen der TER und der Tracking-Differenz bestehen. Eine große Diskrepanz kann auf verborgene Kosten hinweisen.
  • Betrachten der Kostenentwicklung über mindestens drei Jahre rückwirkend. Dies gibt Aufschluss über die Konsistenz und Effizienz der Indexnachbildung über einen längeren Zeitraum.

 

Die Tracking-Differenz ist häufig der präzisere Indikator als die reine Kostenquote und gibt ein klareres Bild der tatsächlichen Wertentwicklung eines börsengehandelten Fonds im Verhältnis zu seinem Index.

4. Fondsvolumen und Liquidität bewerten

Ein ausreichendes Fondsvolumen ist entscheidend für die Sicherheit eines ETF, niedrigere Spreads und den Schutz vor einer möglichen Fondsschließung. Experten raten dazu, ETFs mit einem Volumen von mindestens 100 Millionen Euro in Betracht zu ziehen, wobei ein Fondsvolumen von über 500 Millionen Euro als optimal gilt.

Illiquide oder sehr kleine ETFs, die häufig bei speziellen Nischenthemen oder neuen Produkten anzutreffen sind, bergen ein höheres Risiko der Schließung. Zudem können sie höhere Handelskosten in Form von Spreads verursachen. Obwohl die tägliche Liquidität eines ETF durch Market Maker sichergestellt wird, ist diese bei geringen Handelsvolumina eingeschränkt.

Bei der Auswahl eines ETF ist es ratsam, folgende Punkte zu beachten:

  • Bevorzugung von ETFs gängiger Anbieter wie Amundi, iShares, Xtrackers oder UBS, die in der Regel über ausreichend große Fondsvolumina verfügen.
  • Prüfen der Geld-/Briefspanne (Spread) im eigenen Broker-Depot oder auf spezialisierten Plattformen wie justETF. Ein geringer Spread deutet auf eine hohe Liquidität hin, was zu niedrigeren Transaktionskosten führt.

 

Das Fondsvolumen von 100 Millionen Euro gilt als wirtschaftlicher Schwellenwert. Ein ETF, der dieses Volumen überschreitet, ist in der Regel stabil und effizient zu handeln, was für Anleger von Vorteil ist.

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5. Ausschüttend vs. Thesaurierend: Steuerliche Aspekte

Die Entscheidung, ob ein ETF seine Erträge ausschüttet oder thesauriert, hat erhebliche Auswirkungen auf die Nettorendite und die Steuerlast für Anleger in Deutschland. Seit 2018 gibt es eine weitgehende Gleichstellung bei der Besteuerung von ETFs, da pauschal die Abgeltungssteuer, der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer anfallen.

  • Thesaurierende ETFs: Diese legen die erzielten Erträge (wie Dividenden oder Zinsen) automatisch wieder im Fonds an. Dies führt zu einem Zinseszinseffekt über die Zeit. Der Großteil der Steuer wird bei dieser Art von ETF erst beim Verkauf der Fondsanteile fällig. Dies wird als Steuerstundungseffekt bezeichnet und kann für den langfristigen Vermögensaufbau vorteilhaft sein, da das Kapital länger im Markt bleibt und sich vermehrt.
  • Ausschüttende ETFs: Hier werden die Erträge direkt an die Anleger ausgezahlt. Diese Ausschüttungen werden sofort versteuert. Dies kann für Anleger vorteilhaft sein, die regelmäßige Einkünfte benötigen oder ihren Sparerpauschbetrag jährlich nutzen möchten, um die Steuerlast zu optimieren.

 

Für Anleger, die ihren Freistellungsauftrag nicht vollständig ausschöpfen, können thesaurierende ETFs attraktiver sein. Wer jedoch auf regelmäßige Erträge angewiesen ist, beispielsweise im Ruhestand, bevorzugt in der Regel ausschüttende ETFs. Aktuelle Modellrechnungen zeigen, dass für den langfristigen Vermögensaufbau durch Sparpläne thesaurierende ETFs aufgrund des Steuerstundungseffektes und des Zinseszinseffektes fast immer die besseren Ergebnisse erzielen.

Thesaurierende ETFs generieren dank Steuerstundung für junge Anleger die besten Wertentwicklungen, da das reinvestierte Kapital über die Jahre deutlich anwachsen kann. Diese Wahl ist daher ein wichtiger Bestandteil der langfristigen Anlagestrategie.

6. Nachhaltigkeit (ESG) prüfen

Immer mehr Anleger integrieren Nachhaltigkeitskriterien, oft als ESG (Environmental, Social, Governance) bezeichnet, in ihre ETF-Auswahl. Das Spektrum reicht von breit gefassten ESG- oder „Low Carbon“-Indizes bis hin zu stärker gefilterten SRI/ESG-Leaders-Varianten oder speziellen Themenfonds wie Clean Energy.

Es ist wichtig zu erkennen, dass die Kriterien und die Gewichtung der ESG-Faktoren je nach Fonds unterschiedlich sein können. Zudem ist es entscheidend, die Angaben genau zu prüfen, um Greenwashing zu vermeiden – Situationen, in denen ein Produkt grüner erscheint, als es tatsächlich ist.

Um die Nachhaltigkeit eines ETF richtig einzuschätzen:

  • Prüfe den spezifischen ESG-Ansatz, die Ausschlusskriterien und die Gewichtung der ESG-Faktoren im ETF-Finder oder auf spezialisierten Plattformen wie Morningstar. Dies gibt Einblick in die genaue Zusammensetzung und Filterung des Fonds.
  • Achte auf das tatsächliche Nachhaltigkeitskonzept, das oft durch Klassifizierungen wie Artikel 8 oder Artikel 9 der SFDR (Sustainable Finance Disclosure Regulation) gekennzeichnet ist. Fonds nach Artikel 9 sind in der Regel die „nachhaltigsten“, da sie ein klares nachhaltiges Investitionsziel verfolgen.

 

Wer langfristig in nachhaltige Anlageklassen investieren möchte, sollte sich auf breit gestreute, etablierte ESG-ETFs konzentrieren, die über ein ausreichendes Fondsvolumen verfügen. Auch wenn ESG-ETFs eine nachhaltige Streuung bieten können, bergen sehr spezifische SRI (Socially Responsible Investing) Varianten manchmal das Risiko von Klumpenrisiken, da sie den Investmenthorizont stark einschränken.

7. Sicherheitsaspekte und Risikomanagement

ETFs gelten generell als sehr sichere Anlageinstrumente, da sie als Sondervermögen geführt werden. Das bedeutet, dass das Vermögen der Anleger getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt wird. Im Falle einer Insolvenz des Anbieters sind die investierten Gelder somit geschützt, was über die deutsche Einlagensicherung hinausgeht.

Dennoch existieren bestimmte Risiken, die Anleger kennen sollten:

  • Wertpapierleihe: ETFs können Wertpapiere aus ihrem Bestand verleihen, um zusätzliche Erträge zu generieren. Hierbei bestehen strenge Sicherheitenpflichten, die in der Regel 102,5 bis 105 Prozent des verliehenen Wertes betragen. Dies minimiert das Kontrahentenrisiko, und Ausfälle sind äußerst selten.
  • Kontrahentenrisiko bei synthetischen ETFs: Wie bereits erwähnt, existiert bei synthetischen ETFs ein geringes Kontrahentenrisiko aus den Swap-Geschäften. Die UCITS-Grenzen begrenzen dieses Risiko auf maximal 10 Prozent des Fondsvermögens, und Sicherheiten werden separat verwahrt, um die Anleger zu schützen.
  • Diversifikation: Die effektivste Risikostreuung wird durch eine breite regionale und sektorale Diversifikation erzielt. ETFs, die Indizes wie den MSCI World, FTSE All-World oder S&P 500 abbilden, bieten hier eine solide Grundlage.
  • Währungs- und Liquiditätsrisiken: Besonders bei Emerging Markets ETFs oder sehr spezialisierten Themen-ETFs können Währungs- und geringere Liquiditätsrisiken eine Rolle spielen. Diese sollten bei der Investitionsentscheidung berücksichtigt werden.

 

Generell sorgen die regulatorischen Vorgaben der UCITS-Richtlinie, das Prinzip des Sondervermögens und die Transparenzpflichten für ein hohes Maß an Sicherheit für ETFs und ihre Anleger. Das Sondervermögen schützt ETF-Anleger unbegrenzt, und die Wertpapierleihe ist bei führenden Anbietern seit Jahrzehnten nahezu risikolos, da sie unter strengen Auflagen erfolgt.

Fazit

Die Auswahl des optimalen ETF im Jahr 2025 erfordert von Anlegern ein grundlegendes Verständnis des Marktes und eine systematische Herangehensweise bei der Bewertung verschiedener Kennzahlen, Sicherheitsaspekte und aktueller Trends. Die wichtigsten Auswahlkriterien sind:

  1. Die Auswahl eines passenden Index, der zur persönlichen Anlagestrategie und dem gewünschten Diversifikationsgrad passt.
  2. Eine effiziente und transparente Replikationsmethode, die klar verständlich ist.
  3. Niedrige Gesamtkosten, die nicht nur die TER, sondern auch die Tracking-Differenz berücksichtigen.
  4. Ein ausreichend großes Fondsvolumen und eine hohe Liquidität, um Sicherheit und geringe Handelskosten zu gewährleisten.
  5. Eine Abstimmung der Ertragsverwendung (ausschüttend oder thesaurierend) auf die individuelle Lebensphase und die steuerlichen Gegebenheiten.
  6. Eine sorgfältige Prüfung der tatsächlichen ESG-Standards bei nachhaltigen Investments, um Greenwashing zu vermeiden.
  7. Die Beachtung von Regulatorik, Risikomanagement und dem Prinzip des Sondervermögens zur Absicherung der Anlage.

Wer diese sieben Kriterien berücksichtigt, kann mit ETFs, unabhängig vom Anbieter wie iShares, Xtrackers, UBS, Amundi oder Invesco, das Rendite-/Risiko-Profil seines Depots entscheidend optimieren. Es empfiehlt sich, ETF-Finder und Vergleichsrechner von Expertenseiten zu nutzen, breit gestreute Kern-ETFs mit gezielten Satellitenfonds zu kombinieren und das eigene Portfolio regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen, um langfristig erfolgreich Vermögen aufzubauen.

Was sind ETFs und wie funktionieren sie?

ETFs (Exchange Traded Funds) sind Investmentfonds, die an der Börse gehandelt werden und einen zugrunde liegenden Index abbilden. Sie kombinieren die Vorteile von Aktien und Fonds, indem sie breit diversifiziert sind und gleichzeitig kostengünstig handeln lassen.

Wie unterscheiden sich ausschüttende und thesaurierende ETFs?

Ausschüttende ETFs zahlen Erträge wie Dividenden direkt an die Anleger aus, während thesaurierende ETFs diese Erträge automatisch reinvestieren. Die Wahl beeinflusst die Steuerbelastung und den langfristigen Vermögensaufbau.

Was bedeutet die Tracking-Differenz bei ETFs?

Die Tracking-Differenz misst die Abweichung der ETF-Rendite gegenüber der Performance des zugrunde liegenden Index. Sie berücksichtigt Kosten, Gebühren und Replikationsfehler und zeigt die tatsächliche Effizienz des ETFs.

Welche Rolle spielt das Fondsvolumen bei der ETF-Auswahl?

Ein hohes Fondsvolumen sorgt für bessere Liquidität, geringere Spreads und eine geringere Gefahr der Fondsschließung. Daher wird oft empfohlen, ETFs mit einem Volumen von mindestens 100 Millionen Euro zu wählen.

Wie lässt sich Nachhaltigkeit bei ETFs überprüfen?

Nachhaltigkeit wird durch ESG-Kriterien definiert. Anleger sollten auf die Klassifizierung nach Artikel 8 oder 9 der SFDR achten und die Ausschlusskriterien sowie die Zusammensetzung des ETF-Portfolios prüfen, um Greenwashing zu vermeiden.

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